Gemeinsam gegen Doping
Anti-Doping im Deutschen Golf Verband (DGV)
Das Thema Anti-Doping ist ein zentraler Bestandteil des Integritätsmanagements im deutschen Golfsport. Der DGV bekennt sich uneingeschränkt zu einem sauberen Sport und arbeitet eng mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) zusammen.
1. Rechtliche Grundlagen
Die Anti-Doping-Regelungen des DGV basieren auf dem Nationalen Anti-Doping Code (NADC). Jedes Mitglied eines Kaders oder Teilnehmer an offiziellen Wettkämpfen des DGV unterliegt diesen Bestimmungen.
- Anti-Doping-Ordnung: Regelt die Rechte und Pflichten der Athleten sowie die Sanktionen bei Verstößen.
- WADA-Verbotsliste: Die weltweit gültige Liste der Substanzen und Methoden, die im und außerhalb des Wettkampfs verboten sind.
2. Präventionsprogramm: "GEMEINSAM GEGEN DOPING"
Der DGV unterstützt die Initiative der NADA zur Aufklärung. Ziel ist es, Athleten bereits im Jugendbereich für die Gefahren von Doping (gesundheitlich und rechtlich) zu sensibilisieren.
- E-Learning: Kaderathleten müssen oft verpflichtende Zertifikate über die NADA-Plattform erwerben.
- Workshops: Regelmäßige Schulungen in den Leistungszentren.
3. Wichtige Tools für Athleten
Um unabsichtliches Doping (z.B. durch Medikamente gegen Erkältungen) zu vermeiden, bietet der DGV Verweise auf folgende Hilfsmittel:
NADAmed
Eine Datenbank, in der fast alle in Deutschland erhältlichen Medikamente auf ihre Dopingrelevanz geprüft werden können.
- Anwendung: Vor der Einnahme eines Medikaments den Namen eingeben und den Status (erlaubt/verboten) prüfen.
Beispielliste zulässiger Medikamente
Für häufige Beschwerden (Husten, Schnupfen, Schmerzen) stellt die NADA eine Liste mit unbedenklichen Präparaten zur Verfügung.
TUE (Therapeutic Use Exemption)
Wenn ein Athlet aus medizinischen Gründen ein verbotenes Medikament nehmen muss (z.B. Insulin bei Diabetes oder Asthmasprays), muss rechtzeitig ein Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung gestellt werden.
4. Nahrungsergänzungsmittel (NEM)
Der DGV warnt ausdrücklich vor der unkritischen Einnahme von NEM. Diese können durch Verunreinigungen zu positiven Dopingtests führen.
- Kölner Liste: Athleten sollten nur Produkte verwenden, die auf der Kölner Liste stehen, da diese auf Dopingsubstanzen getestet wurden.
5. Ablauf von Dopingkontrollen
Im Golfsport finden Kontrollen sowohl bei nationalen Meisterschaften als auch unangekündigt im Training statt.
- Urinkontrollen: Die häufigste Form der Kontrolle.
- Blutkontrollen: Zur Feststellung spezieller Substanzen (z.B. Wachstumsfaktoren).
Hinweis: Detaillierte Informationen und die aktuellen Dokumente zum Download finden Sie im Serviceportal des DGV oder direkt unter www.nada.de.